Beim Grauen Star (Katarakt) verliert die Augenlinse allmählich ihre Klarheit, das Sehen wird unscharf und zunehmend blendempfindlich. Da Brille und Augentropfen die Trübung nicht rückgängig machen können, bleibt nur der operative Austausch der Linse als wirksame Behandlungsmöglichkeit.
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Grauer Star operieren lassen
Viele unserer Patienten kommen für ihre Vorsorgeuntersuchungen aus St. Gallen und der weiteren Ostschweiz zu uns. Ist eine Operation des Grauen Stars angezeigt, übernimmt das Lux Augenzentrum den Eingriff. Diagnostik, Beratung und Nachkontrollen finden weiterhin bei uns in St. Gallen statt.
Der Ablauf für Patienten aus St. Gallen sieht in der Regel so aus:
Für die Fahrt nach Opfikon bieten wir einen Fahrdienst an. Sie werden in St. Gallen abgeholt, zur Operation begleitet und nach dem Eingriff wieder zurückgebracht. Wer den Weg lieber selbst organisiert, kommt mit Angehörigen, dem eigenen Auto oder bequem mit dem Zug nach Zürich. Die Fahrtzeit beträgt rund eine Stunde.
Aus unserer Erfahrung schätzen Patienten genau diese Konstellation: Sie bleiben in vertrauter Betreuung in St. Gallen und profitieren gleichzeitig von einem operativen Zentrum, das auf Augenchirurgie spezialisiert ist und entsprechend hohe Fallzahlen erreicht.
Die Routine eines spezialisierten OP-Teams ist bei mikrochirurgischen Eingriffen ein entscheidender Qualitätsfaktor.
Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Linse des Auges ein. Diese Linse sitzt direkt hinter der Pupille und sorgt dafür, dass Licht klar auf die Netzhaut gebündelt wird. Verliert sie ihre Transparenz, wird das Sehen unscharf, kontrastarm und wirkt zunehmend wie durch einen Schleier.
Der Prozess verläuft in den meisten Fällen schleichend über Jahre. Seltener entsteht ein Katarakt nach Augenverletzungen oder als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie Diabetes mellitus.
Eine medikamentöse Therapie gibt es nicht. Weder Augentropfen noch Brillen können die getrübte Linse wieder klar machen. Die einzige wirksame Behandlung ist die operative Entfernung der eingetrübten Linse und der Ersatz durch eine Kunstlinse.
Die Anzeichen einer beginnenden Linsentrübung entwickeln sich oft so langsam, dass Betroffene sie zunächst kaum bemerken. Viele gewöhnen sich unbewusst an die nachlassende Sehqualität und realisieren erst im Rückblick, wie stark sich das Sehen verändert hat.
Typische Beschwerden sind:
Wer eines oder mehrere dieser Symptome bei sich bemerkt, sollte eine augenärztliche Untersuchung wahrnehmen. In unserer Praxis in St. Gallen klären wir zuverlässig, ob ein Katarakt vorliegt und wie weit die Trübung fortgeschritten ist.
Der richtige Zeitpunkt für eine Grauer-Star-OP richtet sich nicht nach einem bestimmten Trübungsgrad, sondern nach der Beeinträchtigung im Alltag. Solange Sie sich beim Sehen nicht eingeschränkt fühlen, besteht keine zwingende Notwendigkeit zu operieren.
Eine Operation wird in der Regel dann besprochen, wenn alltägliche Tätigkeiten nicht mehr zuverlässig möglich sind:
Es gibt allerdings auch medizinische Gründe, die unabhängig vom subjektiven Leidensdruck für eine Operation sprechen. Ein Eingriff wird beispielsweise dann notwendig, wenn wir eine bestehende Netzhauterkrankung wegen der getrübten Linse nicht mehr genau untersuchen können. Auch eine verdickte Linse, die den Augeninnendruck steigen lässt, ist erfahrungsgemäss ein Grund für eine zeitnahe Behandlung.
Im Vorgespräch in St. Gallen klären wir gemeinsam, ob und wann eine Operation des Grauen Stars für Sie sinnvoll ist. Wir treffen diese Entscheidung nie über Ihren Kopf hinweg, sondern transparent und auf Basis Ihrer Beschwerden.
Mit Abstand am häufigsten ist der Altersstar (Cataracta senilis). Ab dem 60. Lebensjahr steigt das Risiko deutlich, da die natürliche Linse mit den Jahren an Elastizität und Transparenz verliert.
Neben dem Alter gibt es weitere Faktoren, die einen Katarakt begünstigen können:
Gehören Sie einer oder mehreren Risikogruppen an? Dann sollten Sie regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen lässt sich eine beginnende Trübung frühzeitig erkennen und der Verlauf engmaschig überwachen.
Der Graue Star entwickelt sich über Jahre, oft ohne dass Betroffene es zunächst bemerken. Regelmässige augenärztliche Kontrollen machen diese Veränderungen sichtbar, bevor das Sehen im Alltag spürbar nachlässt. Außerdem prüfen wir bei der Kontrolle gleichzeitig den Augeninnendruck, die Netzhaut und die allgemeine Sehleistung.
In unserer Praxis in St. Gallen untersuchen wir bei der Früherkennung:
Wir empfehlen folgende Intervalle für Vorsorgeuntersuchungen:
Je früher eine beginnende Linsentrübung erkannt wird, desto besser lässt sich der weitere Verlauf einordnen. Mehr Informationen zu unseren Vorsorgeuntersuchungen finden Sie auf unserer Seite zur Früherkennung des Grauen Stars.
Operiert wird im Lux Augenzentrum in Zürich Opfikon. Der dortige OP-Saal entspricht höchsten technischen und hygienischen Standards und ist speziell auf die Anforderungen der ophthalmologischen Mikrochirurgie ausgerichtet.
Zur Ausstattung gehören:
Das Lux Augenzentrum gehört zu den führenden augenärztlichen Adressen in Zürich. Geleitet wird es von Dr. med. (H) Richard Nagy, der zu den profiliertesten Augenärzten der Region zählt. Patienten aus dem gesamten Stadtgebiet, aus Quartieren wie Seebach und aus der weiteren Umgebung kommen gezielt zu ihm in Behandlung.
Die Grauer Star Operationen führt Dr. med. (H) Peter Raak als spezialisierter Augenchirurg durch. Mit über 2.000 Operationen pro Jahr verfügt er über eine ausgesprochen hohe Routine in der Kataraktchirurgie.
so arbeiten wir
Eine Kataraktoperation ist ein gut planbarer Eingriff. Patienten, die uns nach einer Grauer-Star-OP in Zürich wieder aufsuchen, berichten häufig, wie unkompliziert der gesamte Prozess für sie war. Das liegt an unserem speziellen Ablauf.
Im Erstgespräch in unserer Praxis am Roten Platz besprechen wir Ihre Beschwerden und prüfen, ob eine Operation tatsächlich notwendig ist. Dazu führen wir eine umfassende Augenuntersuchung durch, vermessen die Augen biometrisch und beraten Sie zur passenden Kunstlinse. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, erklären den Eingriff verständlich und gehen auf mögliche Sorgen ein. Erst wenn Sie sich gut informiert und sicher fühlen, vereinbaren wir einen OP-Termin im Lux Augenzentrum.
Am Operationstag erscheinen Sie nüchtern im Lux Augenzentrum in Opfikon. Wer unseren Fahrdienst nutzt, wird in St. Gallen abgeholt. Vor Ort werden Sie vom OP-Team empfangen und auf den Eingriff vorbereitet. Die eigentliche Operation dauert rund zehn bis fünfzehn Minuten und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Über einen sehr kleinen Schnitt wird die getrübte Linse mittels Ultraschall verflüssigt, abgesaugt und durch eine individuell ausgewählte Kunstlinse ersetzt. Auf Wunsch erhalten Sie eine leichte Beruhigungsspritze. Nach einer kurzen Erholungsphase können Sie das Augenzentrum wieder verlassen. Sie sind an diesem Tag nicht fahrtüchtig, sodass entweder unser Fahrdienst, Angehörige oder der Zug für die Rückreise nach St. Gallen genutzt werden.
Die erste Kontrolle nach der Operation findet wieder bei uns in St. Gallen statt. Wir prüfen den Heilungsverlauf, kontrollieren die Sehschärfe und passen die Tropftherapie an. Weitere Termine erfolgen in den darauffolgenden Wochen, je nach individuellem Verlauf. Die endgültige Sehschärfe stabilisiert sich in der Regel nach sechs bis acht Wochen. Erst dann sollte, falls weiterhin gewünscht, eine neue Brille vermessen werden.
Mit der richtigen Kunstlinse lassen sich nicht nur die Trübung, sondern auch bestehende Fehlsichtigkeiten korrigieren. Welche Linse zu Ihnen passt, hängt von Ihren Sehgewohnheiten, Ihrem Beruf und Ihren persönlichen Wünschen ab.
Diese Linsen sorgen für scharfes Sehen in einem Entfernungsbereich, meist in der Ferne. Für das Lesen oder Arbeiten am Bildschirm wird in der Regel weiterhin eine Brille benötigt. Monofokale Standardlinsen sind die klassische Lösung und werden von der Grundversicherung übernommen.
Torische Linsen korrigieren zusätzlich eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Sie eignen sich für Patienten, die auch ohne Brille möglichst klar sehen möchten und gleichzeitig einen Astigmatismus haben. Die Kosten werden in der Regel nicht von der Grundversicherung getragen.
Diese Linsen ermöglichen scharfes Sehen in mehreren Entfernungen.
Die Multifokallinse deckt Ferne, Zwischenbereich und Nähe ab. Eine Brille ist meist nicht mehr nötig, höchstens bei sehr feiner Schrift. Moderne Modelle erzeugen nur noch wenige Halos und Blendeffekte, die sich im Lauf weniger Wochen meist zurückbilden.
Die EDOF-Linse liefert scharfes Sehen in der Ferne und im mittleren Bereich. Eine Lesebrille bleibt für den Nahbereich erforderlich. Beide Linsentypen sind Selbstzahlerleistungen.
Wir beraten Sie in St. Gallen ausführlich und zeigen Ihnen transparent alle Möglichkeiten auf. Dabei gibt es keinen Verkaufsdruck. Für uns zählt nur, die perfekte Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Die Grauer-Star-OP gehört zu den am besten untersuchten Eingriffen der modernen Medizin. Die Erfolgsrate liegt bei über 95 Prozent. Die meisten Patienten berichten bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff von einer deutlich klareren Sicht, oft schon am Tag nach der Operation.
Schwere Komplikationen sind selten. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es jedoch Risiken, über die wir Sie im Aufklärungsgespräch offen informieren:
Manchmal tritt Monate oder Jahre nach einer erfolgreichen Kataraktoperation eine erneute Sehverschlechterung auf. Die Ursache ist meist der sogenannte Nachstar (Kapselfibrose). Dabei trübt sich die hintere Linsenkapsel ein, die bei der Operation erhalten geblieben ist. Das Sehen wird dann wieder neblig, oft begleitet von erhöhter Blendempfindlichkeit.
Der Nachstar lässt sich mit einem kurzen, schmerzfreien Lasereingriff behandeln, der YAG-Kapsulotomie. Dabei wird die getrübte Kapsel mit präzisen Laserimpulsen geöffnet, sodass Licht wieder ungehindert auf die Netzhaut treffen kann. Eine erneute Operation ist nicht erforderlich.
Für Sie da
Wer einmal Vertrauen zu seinem Augenarzt aufgebaut hat, möchte dieses Vertrauen nicht für die Operation aufgeben. Genau deshalb wählen viele unserer Patienten aus St. Gallen bewusst den Weg ins Lux Augenzentrum.
Unsere Patienten schätzen vor allem:
Der eigentliche Eingriff dauert in der Regel zehn bis fünfzehn Minuten pro Auge. Inklusive Vorbereitung und kurzer Erholungsphase sollten Sie für den OP-Tag etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Nein. Die Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen. Sie spüren keinen Schmerz, allenfalls ein Druckgefühl. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich eine leichte Beruhigung.
In der Regel wird zuerst ein Auge operiert. Das zweite Auge folgt nach ein bis zwei Wochen, sobald sich das erste Auge stabilisiert hat.
Das hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab. Viele Patienten fahren nach wenigen Tagen wieder, sobald die Sehschärfe stabil ist und der Augenarzt die Freigabe erteilt hat.
Das hängt von der gewählten Kunstlinse ab. Mit einer monofokalen Standardlinse benötigen Sie für bestimmte Entfernungen weiterhin eine Brille. Mit Multifokal- oder EDOF-Linsen ist eine weitgehende Brillenfreiheit möglich.
Ja. Bei medizinischer Notwendigkeit übernimmt die Schweizer Grundversicherung die Kosten für die Operation inklusive monofokaler Standardlinse. Premiumlinsen wie torische, multifokale oder EDOF-Linsen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen. Über die genauen Kosten informieren wir Sie transparent im Vorgespräch.
Bereits am ersten Tag nach dem Eingriff sehen viele Patienten deutlich klarer. Die endgültige Sehschärfe stabilisiert sich nach sechs bis acht Wochen. Erst dann ist auch der Zeitpunkt für eine neue Brille gekommen, falls benötigt.
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