Bei einer Vitrektomie (Glaskörperentfernung) wird der gelartige Glaskörper im Inneren des Auges entfernt. Dadurch erhält der Operateur direkten Zugang zur Netzhaut und kann etwa eine Netzhautablösung oder ein Makulaloch behandeln. Der Eingriff dauert meist 30 bis 60 Minuten und erfolgt in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Voruntersuchung, Aufklärung und Nachsorge übernehmen wir in unserer Praxis am Roten Platz in St. Gallen.
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Vitrektomie durchführen lassen
Viele Netzhauterkrankungen fallen zuerst bei einer Untersuchung in unserer Praxis am Roten Platz auf. Ist eine Vitrektomie nötig, planen wir den Eingriff gemeinsam mit Ihnen hier in St. Gallen. Die Operation selbst findet in unserer Partnerpraxis, dem Lux Augenzentrum in Glattpark (Opfikon), statt. Die Kontrollen danach übernehmen wir wieder bei uns.
Der Ablauf für Patienten aus St. Gallen sieht so aus:
Für die Fahrt nach Opfikon steht Ihnen unser Fahrdienst zur Verfügung. Sie werden in St. Gallen abgeholt und nach dem Eingriff wieder zurückgebracht. Alternativ reisen Sie mit Angehörigen oder mit dem Zug an. Selbst Auto fahren können Sie am Operationstag nicht.
Die Vitrektomie ist eine Augenoperation, bei der der Glaskörper ganz oder teilweise entfernt wird. Der Glaskörper ist eine klare, gelartige Masse und füllt rund zwei Drittel des Augapfels aus. Er besteht fast vollständig aus Wasser und liegt direkt vor der Netzhaut. Meist ist nicht der Glaskörper selbst das Problem. Er wird entfernt, damit der Operateur die dahinterliegende Netzhaut erreicht.
Der Fachbegriff für das heute übliche Verfahren lautet Pars-plana-Vitrektomie (PPV). Die Pars plana ist ein schmaler Bereich der Augenwand hinter der Regenbogenhaut. Über diesen Zugang gelangen die Instrumente sicher ins Augeninnere, ohne Linse oder Netzhaut zu verletzen.
Das Auge kommt auch ohne Glaskörper gut aus. Im Erwachsenenalter füllt er den Augapfel vor allem aus und gibt ihm Form. Diese Aufgabe übernimmt nach der Operation zunächst eine Tamponade, später die Flüssigkeit, die das Auge selbst bildet. Wie gut Sie danach sehen, hängt deshalb nicht vom Glaskörper ab. Entscheidend ist der Zustand der Netzhaut.
Für Patientinnen und Patienten aus St. Gallen und der Schweiz ist die Augenarztpraxis St. Gallen am Roten Platz eine beliebte Anlaufstelle für die Glaskörperentfernung. Die Praxis liegt direkt beim Bahnhof und hat dadurch eine hervorragende Verkehrsanbindung. Hier finden Voruntersuchung, Aufklärung und alle Nachkontrollen statt. Die Operation führt Dr. med. (H) Peter Raak in einem für Mikrochirurgie ausgestatteten Augen-OP in Glattpark (Opfikon) durch. Einen Termin für die Voruntersuchung erhalten Sie hier auch ohne eine Überweisung.
Eine Vitrektomie kommt in Frage, wenn eine Erkrankung der Netzhaut oder des Glaskörpers das Sehen bedroht oder deutlich einschränkt.
Die häufigsten Gründe sind:
Ob eine Operation nötig ist, beurteilen wir nach einer Untersuchung mit optischer Kohärenztomografie (OCT). Das Gerät erstellt Schnittbilder der Netzhaut, ohne das Auge zu berühren. Bei Glaskörpertrübungen ist eine Vitrektomie selten der erste Schritt. Hier wägen wir Nutzen und Risiko besonders sorgfältig ab.
Eine Netzhautablösung kündigt sich oft durch typische Sehstörungen an.
Diese Anzeichen sollten Sie noch am selben Tag abklären lassen:
Rufen Sie uns in diesem Fall direkt an. Bei akuten Beschwerden erhalten Sie häufig noch am selben Tag einen Termin. Mehr dazu auf unserer Seite Notfall Augenarzt in St. Gallen.
so arbeiten wir
Von der ersten Untersuchung bis zur letzten Kontrolle wissen Sie bei uns, welcher Schritt als Nächstes kommt. So läuft die Vitrektomie für Sie ab:
Im Erstgespräch am Roten Platz untersuchen wir Ihre Netzhaut mit OCT und an der Spaltlampe bei erweiterter Pupille. Wir erklären Ihnen den Befund und besprechen Nutzen und Risiken der Operation. Dabei klären wir auch, welche Tamponade voraussichtlich zum Einsatz kommt. Davon hängt ab, worauf Sie nach dem Eingriff achten müssen. Den OP-Termin vereinbaren wir erst, wenn Ihre Fragen beantwortet sind.
Vor dem Eingriff wird das Auge desinfiziert und betäubt, meist mit einer Spritze neben den Augapfel. In komplexen Fällen oder auf Wunsch ist eine Vollnarkose möglich. Über drei Zugänge von unter einem Millimeter führt der Operateur eine Lichtquelle, eine Infusion und das Vitrektom ein. Mit diesem feinen Saug-Schneide-Instrument entfernt er den Glaskörper Schritt für Schritt. Die Infusion hält dabei den Augeninnendruck stabil. Danach behandelt er die Netzhaut, zum Beispiel mit Laser oder durch das Abziehen einer Membran. Zum Schluss füllt er das Auge mit Flüssigkeit, Gas oder Silikonöl. Wie lange Sie nach der Operation vor Ort bleiben, besprechen wir vorab mit Ihnen.
Am Tag nach der Operation kontrollieren wir Sehschärfe, Augendruck und Netzhaut. Die weiteren Nachkontrollen finden bei uns in St. Gallen statt. Antibiotische und entzündungshemmende Augentropfen unterstützen die Heilung in den ersten Wochen.
Nach der Entfernung muss der Raum im Auge gefüllt werden. Diese Füllung heisst Tamponade. Sie stützt die Netzhaut von innen, bis sie verheilt ist. Welche Tamponade Sie erhalten, entscheidet der Operateur je nach Erkrankung.
Eine klare Flüssigkeit ersetzt den Glaskörper. Das Auge tauscht sie in den folgenden Wochen gegen selbst gebildete Flüssigkeit aus. Flugreisen und Fahrten in die Berge sind damit möglich.
Ein medizinisches Gas drückt die Netzhaut von innen an ihre Unterlage. Es löst sich je nach Gasart in einigen Tagen bis mehreren Wochen von selbst auf. Das Auge füllt sich dabei mit eigener Flüssigkeit. Solange Gas im Auge ist, dürfen Sie nicht fliegen. Bei sinkendem Luftdruck dehnt sich das Gas aus und kann den Augendruck gefährlich ansteigen lassen.
Silikonöl kommt zum Einsatz, wenn die Netzhaut über längere Zeit gestützt werden muss, etwa bei komplizierten Netzhautablösungen. Es löst sich nicht auf und wird in einem zweiten Eingriff wieder entfernt. Flugreisen sind mit Silikonöl möglich.
Gas steigt im Auge immer nach oben. Damit es auf die richtige Stelle der Netzhaut drückt, halten Sie nach der Operation eine bestimmte Kopf- oder Körperhaltung ein. Bei Eingriffen an der Makula ist das oft eine Haltung mit dem Gesicht nach unten. Flach auf dem Rücken sollten Sie nicht liegen, solange Gas im Auge ist. Welche Position für Sie gilt und wie lange, erklären wir Ihnen direkt nach dem Eingriff.
Mit einer Gasfüllung sind nicht nur Flüge problematisch, auch grössere Höhen belasten das Auge. Schweizer Augenkliniken nennen dafür Grenzen zwischen 700 und 1.000 Metern über Meer. Diese gelten, bis sich das Gas aufgelöst hat. Für Patienten aus St. Gallen ist das wichtig: Die Stadt liegt auf rund 670 Metern, das Stadtgebiet reicht bis über 1.000 Meter. Teile des Appenzellerlands und des Toggenburgs liegen ebenfalls über 800 Metern.
Welche Höhengrenze für Sie gilt, legt der Operateur je nach Gasart fest. Wir besprechen das vor der Operation mit Ihnen. So planen Sie die Heimreise und die ersten Tage danach in Ruhe.
Bei einer Vitrektomie arbeitet der Operateur im Bereich von Bruchteilen eines Millimeters. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an seine Erfahrung und an die Ausstattung des OP-Saals.
Die Vitrektomie ist kein seltener Spezialeingriff. Sie wird seit über 50 Jahren durchgeführt und gehört heute in der Netzhautchirurgie zu den Routineverfahren. In dieser Zeit hat sich die Technik stark verfeinert. Statt grosser Schnitte genügen heute Zugänge von unter einem Millimeter.
Die Erfolgsaussichten sind entsprechend gut:
Nach Eingriffen an der Makula sehen die meisten Patienten schärfer, verzerrte Bilder nehmen ab. Wie viel Sehkraft zurückkehrt, hängt von der Grunderkrankung ab und davon, wie früh sie behandelt wird. Schwere Komplikationen sind mit weniger als 1 von 1.000 Eingriffen sehr selten.
Das Lux Augenzentrum gehört zu den führenden augenärztlichen Adressen in Zürich. Geleitet wird es von Dr. med. (H) Richard Nagy, der zu den profiliertesten Augenärzten der Region zählt. Patienten aus dem gesamten Stadtgebiet, aus Quartieren wie Seebach und aus der weiteren Umgebung kommen gezielt zu ihm in Behandlung.
Operiert wird in einem OP-Saal, der speziell auf die Mikrochirurgie am Auge ausgerichtet ist. Er entspricht hohen technischen und hygienischen Standards.
Die Operationen führt Dr. med. (H) Peter Raak als spezialisierter Augenchirurg durch. Mit über 2.000 Operationen pro Jahr verfügt er über eine ausgesprochen hohe Routine in der Vitrektomie.
Die Vitrektomie ist ein etablierter Eingriff. Wie jede Operation am Auge ist sie aber nicht ohne Risiko. Über mögliche Komplikationen klären wir Sie vor dem Eingriff ausführlich auf.
Liegt eine medizinische Indikation vor, ist das Risiko eines bleibenden Sehverlusts ohne Operation meist höher als das Operationsrisiko.
Für Sie da
Nach einer Diagnose wie einer Netzhautablösung oder einem Makulaloch ist Verunsicherung normal. Wir erklären Ihnen in Ruhe, was der Befund bedeutet und welche Schritte sinnvoll sind. Auch nach dem Eingriff bleiben wir Ihre Anlaufstelle für alle Kontrollen.
Echte Patientenstimmen
Die Vitrektomie gilt als etablierter Eingriff mit gut beherrschbaren Risiken. Schwere Komplikationen wie eine Infektion oder ein starker Sehverlust treten bei weniger als einem von 1.000 Eingriffen auf. Häufiger sind eine spätere Linsentrübung oder eine erneute Netzhautablösung. Beides lässt sich in der Regel operativ behandeln.
Die Vitrektomie findet in einem spezialisierten Augen-OP statt, nicht in einem Spital. In unkomplizierten Fällen gehen Sie am selben Tag nach Hause. Ob eine Überwachung über Nacht sinnvoll ist, hängt von der Grunderkrankung ab. Das besprechen wir vorab mit Ihnen, damit Sie die Anreise aus St. Gallen planen können.
Patientinnen und Patienten aus St. Gallen und der Ostschweiz planen die Glaskörperentfernung in unserer Praxis am Roten Platz. Wir untersuchen Ihre Netzhaut, klären Sie auf und übernehmen die Nachsorge. Die Operation selbst führt Dr. med. (H) Peter Raak durch. Zum OP‑Termin bringt Sie auf Wunsch unser eigener Fahrdienst.
In der Schweiz führen spezialisierte Netzhautchirurgen die Vitrektomie durch, vor allem an Universitäts- und Kantonsspitälern sowie in Augenzentren mit eigenem OP-Saal. Für die Ostschweiz ist die Augenarztpraxis St. Gallen am Roten Platz eine häufige Anlaufstelle. Wir übernehmen Voruntersuchung, Aufklärung und Nachsorge. Operiert wird durch Dr. med. (H) Peter Raak in unserer Partnerpraxis Lux Augenzentrum in Glattpark (Opfikon).
Während der Operation spüren Sie dank örtlicher Betäubung oder Vollnarkose keine Schmerzen. In den ersten Tagen danach kann das Auge drücken, brennen oder gerötet sein. Die verordneten Augentropfen lindern diese Beschwerden. Starke Schmerzen sind selten. Melden Sie sich in diesem Fall umgehend bei uns.
Solange Gas im Auge ist, dürfen Sie nicht Auto fahren, weil die Sicht stark eingeschränkt ist. Wieder ans Steuer dürfen Sie, sobald die Sehschärfe ausreicht und wir das bei einer Nachkontrolle bestätigt haben. Je nach Verlauf ist das nach einigen Wochen der Fall.
Ja. Bei medizinischer Indikation wird die Vitrektomie von der Grundversicherung übernommen. Das gilt für die gängigen Indikationen wie Netzhautablösung, Makulaloch, epiretinale Membran, Glaskörperblutung oder diabetische Retinopathie. Bei Glaskörpertrübungen ohne medizinische Dringlichkeit wird die Kostenübernahme im Einzelfall geprüft.
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